Titel: Schädlingsmanagement in Öko-BetriebenBilderserie vom Getreide zum Brot
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Verpackung

Verpackungen von Lebensmitteln können von Larven der Lebensmittelmotten durchdrungen werden. Mikroskopisch kleine Löcher in den Verpackungen (meist an Schweißnaht und Falzung) können den Eintritt der Larven begünstigen. Aber auch bestimmte Käferarten (z.B. Reismehl- Getreideplatt- und Speckkäfer) sind hierzu in der Lage. Die Folge ist in jedem Fall ein vorzeitiger Verderb der Ware. Zu erkennen ist der Befall z.B. an Mottengespinsten, die sich an oder in der Verpackung befinden.

Geeignetes Verpackungsmaterial zum Schutz vor Schädlingen besteht meist aus Kunststoff (z.B. spezielle Schlauchbeutel aus PP/PE-Verbund).

Ansicht Verkaufsregal (C) BLE, Bildautor: Dominic Menzler

schädlingsfeindliche Verpackungen

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Auch einige Arten von Papierbeuteln können vor einem Befall schützen. Allerdings ist selbst bei dichtesten Verpackungen der Verschluss der Schwachpunkt. Die Versiegelung der Ware muss deshalb besonders sorgfältig erfolgen. Die sogenannten Zweischicht-Verpackungen sind zwar nicht besonders umweltfreundlich, aber schädlingssicherer.

Die Behandlung der Verpackungen mit inerten Gasen wie Kohlendioxid und Stickstoff ist eine gute Technik zum Schutz vor Schädlingsbefall. Der Sauerstoff in den Verpackungen wird durch Kohlendioxid oder Stickstoff verdrängt. Allen Schädlingsstadien wird dadurch die Lebensgrundlage entzogen.

 
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letzte Änderung: 29.02.04   © 2004