Verpackungen von Lebensmitteln können von Larven der
Lebensmittelmotten durchdrungen werden. Mikroskopisch kleine
Löcher in den Verpackungen (meist an Schweißnaht
und Falzung) können den Eintritt der Larven begünstigen.
Aber auch bestimmte Käferarten (z.B. Reismehl- Getreideplatt-
und Speckkäfer) sind hierzu in der Lage. Die Folge ist
in jedem Fall ein vorzeitiger Verderb der Ware. Zu erkennen
ist der Befall z.B. an Mottengespinsten, die sich an oder in
der Verpackung befinden.
Geeignetes Verpackungsmaterial zum Schutz vor Schädlingen
besteht meist aus Kunststoff (z.B. spezielle Schlauchbeutel
aus PP/PE-Verbund).
Auch einige Arten von Papierbeuteln können vor einem
Befall schützen. Allerdings ist selbst
bei dichtesten Verpackungen der Verschluss der Schwachpunkt.
Die Versiegelung der Ware muss deshalb besonders sorgfältig
erfolgen. Die sogenannten Zweischicht-Verpackungen sind zwar
nicht besonders umweltfreundlich, aber schädlingssicherer.
Die Behandlung der Verpackungen mit inerten Gasen wie Kohlendioxid
und Stickstoff ist eine gute Technik zum Schutz vor Schädlingsbefall.
Der Sauerstoff in den Verpackungen
wird durch Kohlendioxid oder Stickstoff verdrängt. Allen
Schädlingsstadien wird dadurch die Lebensgrundlage entzogen.