Wareneingang
Der Wareneingang zählt zu den kritischsten Punkten
im Vorratsschutz. Durch diese "Eintrittspforte" können
eine Vielzahl von Schädlingen unbemerkt in den Betrieb
gelangen.
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Der Wareneingang ist ein kritischer Punkt im Schädlingsmanagement.
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Nicht nur
das Kontrollieren der Eingangsware auf Vollständigkeit
und äußerliche Mängel sind daher wichtig, auch
das sensorische Kontrollieren der Ware mit Augen, Nase, Mund,
Händen und Ohren gehört dazu. Neben der Ware muss
auch die Verpackung auf Befall geprüft werden.
Mit Lieferanten sollte genau vereinbart werden, welche Maßnahmen
zur Befallsvermeidung dieser durchführen muss. Es ist
sinnvoll, sich selbst die Produktions- und Lagerbedingungen
des Lieferanten anzusehen.
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Bevor der Rohstoff in das Silo kommt, ist für eine gute Wareneingangs-kontrolle zu sorgen.
Quelle: BiP Biologische Beratung
bei Insektenproblemen
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So können
Schwachstellen aufgedeckt werden und die Anlieferung befallener
Rohware wird vermieden.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Verschleppung im
Betrieb. Durch Bäckertüten, Säcke, Paletten
und ähnliches können die Schädlinge innerhalb
des Betriebes bis in Filialen verschleppt werden.
Folgende Punkte sind für eine erfolgreiche Wareneingangskontrolle
wichtig:
- Visuelle Begutachtung der Ware zum Auffinden
von Larven, Mottengespinsten, Kotresten etc.
- Geruchliche Begutachtung
- Grifftest, z.B. kann feuchtes Getreide ein Hinweis
auf Schädlingsbefall sein
- Entnahme einer Rückstellprobe, bei loser
Ware Einzelproben ziehen, da so der Befall besser nachweisbar
ist als bei der Entnahme einer Mischprobe
- Genaue Vereinbarungen zum Vorratsschutz mit den
Lieferanten treffen, z.B. "Getreide ist vor Lieferung zu prallen"
- Zurückweisung mangelhafter Ware
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Zu spät: befallenes Getreide.
Quelle: BiP Biologische Beratung bei Insekten-problemen
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