Titel: Schädlingsmanagement in Öko-BetriebenBilderserie vom Getreide zum Brot
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Wareneingang

Der Wareneingang zählt zu den kritischsten Punkten im Vorratsschutz. Durch diese "Eintrittspforte" können eine Vielzahl von Schädlingen unbemerkt in den Betrieb gelangen.

Anlieferung (C) BLE Bilautor: Dominic Menzler

Der Wareneingang ist ein kritischer Punkt im Schädlingsmanagement.

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Nicht nur das Kontrollieren der Eingangsware auf Vollständigkeit und äußerliche Mängel sind daher wichtig, auch das sensorische Kontrollieren der Ware mit Augen, Nase, Mund, Händen und Ohren gehört dazu. Neben der Ware muss auch die Verpackung auf Befall geprüft werden.

Mit Lieferanten sollte genau vereinbart werden, welche Maßnahmen zur Befallsvermeidung dieser durchführen muss. Es ist sinnvoll, sich selbst die Produktions- und Lagerbedingungen des Lieferanten anzusehen.

Silodeckel (c) BiP

Bevor der Rohstoff in das Silo kommt, ist für eine gute Wareneingangs-kontrolle zu sorgen.

Quelle: BiP Biologische Beratung bei Insektenproblemen

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So können Schwachstellen aufgedeckt werden und die Anlieferung befallener Rohware wird vermieden.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Verschleppung im Betrieb. Durch Bäckertüten, Säcke, Paletten und ähnliches können die Schädlinge innerhalb des Betriebes bis in Filialen verschleppt werden.

Folgende Punkte sind für eine erfolgreiche Wareneingangskontrolle wichtig:

  • Visuelle Begutachtung der Ware zum Auffinden von Larven, Mottengespinsten, Kotresten etc.
  • Geruchliche Begutachtung
  • Grifftest, z.B. kann feuchtes Getreide ein Hinweis auf Schädlingsbefall sein
  • Entnahme einer Rückstellprobe, bei loser Ware Einzelproben ziehen, da so der Befall besser nachweisbar ist als bei der Entnahme einer Mischprobe
  • Genaue Vereinbarungen zum Vorratsschutz mit den Lieferanten treffen, z.B. "Getreide ist vor Lieferung zu prallen"
  • Zurückweisung mangelhafter Ware
Käfer im Faß (c) BiP

Zu spät: befallenes Getreide.

Quelle: BiP Biologische Beratung bei Insekten-problemen

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Tipp
Ist in einem Filialbetrieb ein Befall aufgetreten, müssen alle Filialen sofort davon unterrichtet werden. Eine Bekämpfung ist selbstverständlich. Der Idealfall wäre ein Lieferstopp. Da dies in der Praxis nicht umsetzbar ist, müssen die Filialen eine verstärkte Wareneingangskontrolle betreiben, um der Gefahr eines Befalls aktiv vorzubeugen.
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siehe auch
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letzte Änderung: 29.02.04   © 2004