Monitoring
Mit Hilfe des Monitorings ist jederzeit eine genaue Auskunft über
die Befallslage im Betrieb möglich. Es gewährleistet
effektive Gegenmaßnahmen zur richtigen Zeit am richtigen
Ort. Zur Überwachung dienen Mittel
und Verfahren, welche die Schädlinge selbst und deren
Spuren nachweisen.
Mit der Überwachung werden vor allem erfasst:
- die Schädlingsart
- deren Entwicklungsstadien
- die befallenen Areale und
- die Befallsstärke
Eine Grundvoraussetzung für das Einrichten eines erfolgreichen
Monitorings sind weitreichende Kenntnisse über die Biologie
der einzelnen Schädlinge. Außerdem muss regelmäßig
geprüft werden, ob das Monitoring in der durchgeführten
Art und Weise noch effektiv ist und seinen Zweck erfüllt.
Nur so ist Monitoring vorbeugend wirksam. (vgl. Voigt, 1998,
S. 92). Ist im Betrieb das nötige Fachwissen nicht vorhanden,
empfiehlt es sich zur Installation und Überwachung des
Monitoringsystems eine Fachfirma zu Rate zu ziehen.
Die wichtigsten Monitoringsysteme in Bio-Betrieben sind:
Die Überwachung mit elektrischen Lichtfallen ist zum
Monitoring für vorratsschädigende Insekten weniger
geeignet, da diese eher dämmerungs- und nachtaktiv sind
und wenig auf Helligkeit reagieren. Diese Fallen eignen sich
vornehmlich für Fliegen und Wespen.
Alle genannten Verfahren dienen vor allem der Befallskontrolle.
Für eine Bekämpfung von Schädlingen sind sie
in der Regel nicht geeignet.
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Eine Auswahl an Käferfallen
Quelle: BiP Biologische Beratung bei
Insektenproblemen
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Das Monitoring sollte regelmäßig von der verantwortlichen
Person für das Schädlingsmanagement dokumentiert
und ausgewertet werden. Dazu bieten sich Tabellen an, in denen
notiert wird, wer, wann, welche und wie viele Schädlinge
in den entsprechend durchnummerierten Fallen gezählt hat.
Die Dokumente können dann im >Schädlingsmanagement-Handbuch aufbewahrt
werden.

Download-Dokument:
>Protokoll
Fallen (pdf-Datei)

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