Für die Erstellung eines auf den jeweiligen Betrieb
abgestimmten Vorratsschutzkonzeptes und dessen Umsetzung ist
Spezialwissen erforderlich. Fehlt dieses im Betrieb, sollte
auf eine externe Beratung nicht verzichtet werden. Ein nicht
sachgerechtes eigenes Vorbeugungskonzept führt zur Verschärfung
des Problems. Am Ende muss doch eine Fachfirma eingeschaltet
werden, die mehr Zeit für die
Beseitigung des Befalls benötigt als ursprünglich erforderlich gewesen
wäre. Die vermeintlich billigere Eigenlösung erweist sich als der
falsche Weg.
Bei der Auswahl einer Schädlingsbekämpfungsfirma
sollte die fachliche Kompetenz im Vordergrund stehen und nicht
der Preis. Folgende Kriterien können helfen, einen kompetenten
Berater für den Vorratsschutz zu finden:
Werden bereits Bio-Betriebe von dem Berater / der Fachfirma
betreut? Referenzen geben lassen!
Ist ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001
und DIN ISO 14001 in diesem Betrieb vorhanden? Zertifikat
anfordern!
Ist im Betrieb ein Biologe oder ein Mitarbeiter mit vergleichbarer
Ausbildung beschäftigt, der fundierte Kenntnisse über
nicht-chemische Bekämpfungsmethoden hat?
Ist der Betrieb groß genug, um im Krankheitsfall
qualifiziertes Ersatzpersonal stellen zu können?
Sind IHK-geprüfte Schädlingsbekämpfer in
diesem Betrieb vorhanden? Nachweis anfordern!
Liegt eine Mitgliedschaft in Fachverbänden vor (z.B.
Deutscher Schädlingsbekämpfer-Verband e.V.)?
Wird eine aussagekräftige Dokumentation angeboten?
Gibt es auf Bio-Betriebe abgestimmte Schädlingsbekämpfungskonzepte?